Meine Ziele

Meine politischen Ziele orientieren sich am Alltag der Menschen in Neu-Hohenschönhausen. Es geht um verlässliche Mobilität, eine starke Mitte, sichere Orte, gute Perspektiven für junge Menschen sowie einen Stadtteil, in dem Demokratie und Zusammenhalt aktiv gelebt werden. Diese Schwerpunkte möchte ich an fünf konkreten Zielen festmachen, an denen ich meine politische Arbeit messen lassen will.

1. Schnelle Schiene für die Platte – verlässlich ankommen

Für Neu-Hohenschönhausen ist die S75 die zentrale Verbindung in die Stadt. Sie entscheidet darüber, ob Arbeit, Schule, Ausbildung oder Pflege verlässlich erreichbar sind. Wenn Züge ausfallen, Takte ausgedünnt werden oder Anschlüsse nicht funktionieren, hat das unmittelbare Auswirkungen auf den Alltag vieler Menschen.

Ich setze mich dafür ein, dass die S75 dauerhaft priorisiert wird. Dazu gehört ein verlässlicher und nachvollziehbarer 10-Minuten-Takt, der nicht nur angekündigt wird, sondern im Alltag tatsächlich funktioniert. Ebenso wichtig sind stabile Anschlüsse ins Zentrum, transparente Informationen bei Störungen sowie Investitionen in Barrierefreiheit und sichere Wege – damit Mobilität für alle möglich ist.

Gleichzeitig braucht der Nordosten Berlins eine langfristige Perspektive. Die bestehenden Planungen, die S75 perspektivisch bis Karow zu verlängern, sind ein wichtiger Schritt. Langfristig reicht das jedoch nicht aus. Eine zusätzliche U-Bahn-Anbindung durch die U10 ist notwendig und muss seriös vorbereitet werden. Dafür erwarte ich, dass die BVG dieses Projekt endlich verbindlich in ihre Planungen aufnimmt und nicht länger als abstrakte Idee behandelt. Entscheidend ist für mich: Kurzfristige Verbesserungen dürfen nicht aufgeschoben werden. Der Alltag der Menschen hat Vorrang – heute mit einer starken S75, morgen mit ergänzender Infrastruktur.

2. Vom Center zum Zentrum – die Mitte von Neu-Hohenschönhausen stärken

Das Lindencenter ist das Herz von Neu-Hohenschönhausen. Es soll nicht nur Einkaufsort sein, sondern ein lebendiges Zentrum für Versorgung, Begegnung, Kultur und öffentliche Dienstleistungen. Eine starke Mitte stärkt den gesamten Stadtteil – vorausgesetzt, sie ist gut erreichbar und sinnvoll in das Wohnumfeld eingebettet.

Ich will, dass das Zentrum rund um das Lindencenter gezielt weiterentwickelt wird. Dazu gehört für mich eine bessere ärztliche Versorgung vor Ort ebenso wie der Ausbau sozialer Treffpunkte, an denen Nachbarschaft entstehen kann. Verwaltung, Kultur und soziale Angebote müssen dort zusammenkommen, wo Menschen ohnehin ihren Alltag verbringen.

Gleichzeitig ist mir wichtig, dass die Entwicklung des Zentrums nicht isoliert gedacht wird. Auch das Umfeld – Wege, Plätze, Anbindungen – muss mitgedacht und aufgewertet werden. Stadtentwicklung darf nicht abstrakt bleiben, sondern muss im Alltag spürbar sein.

3. Bahnhöfe Hohenschönhausen & Wartenberg – Sicherheit, Sauberkeit, Ankommen

Bahnhöfe sind die Visitenkarten eines Stadtteils. Wer sich dort unsicher fühlt, im Dunkeln steht oder sich über Müll und Vernachlässigung ärgert, verliert Vertrauen in den öffentlichen Raum. Genau das darf nicht der Normalzustand sein.

Ich setze mich dafür ein, dass die Bahnhöfe Hohenschönhausen und Wartenberg sowie ihr unmittelbares Umfeld sichtbar aufgewertet werden. Dazu gehören bessere Beleuchtung, mehr Sauberkeit, klare Zuständigkeiten und sichere Wege – insbesondere für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen.

Ankommen muss wieder positiv erlebt werden können. Bahnhöfe sollen Orte sein, an denen man sich orientieren kann, an denen man sich sicher fühlt und von denen aus der Stadtteil gut erreichbar ist. Dafür braucht es politischen Druck, klare Prioritäten und konsequente Umsetzung.

4. Jugendarbeit stärken – Perspektiven statt Problemverwaltung

Keine Lebensphase prägt die Zukunft so sehr wie die Jugend. Wer jungen Menschen Chancen gibt, stärkt den Zusammenhalt im gesamten Stadtteil. Wer Jugendarbeit vernachlässigt, produziert langfristig soziale Probleme.

Ich setze mich für den Ausbau und die langfristige Absicherung von Angeboten für Kinder und Jugendliche ein. Dazu gehört für mich eine stärkere politische Bildung, die Demokratie erlebbar macht und Resilienz fördert. Ebenso wichtig ist eine enge Vernetzung von Schulen, Jugendsozialarbeit und freien Trägern, damit Unterstützung verlässlich und nicht vom Zufall abhängig ist.

Jugendfreizeiteinrichtungen und Kitas müssen erreichbar, gut ausgestattet und dauerhaft finanziert sein. Mein Ziel ist es, Perspektiven zu schaffen – nicht erst dann zu reagieren, wenn Probleme bereits eskaliert sind.

5. Mit Herz und Haltung – Demokratie schützen, Zusammenhalt organisieren

Demokratie und Zusammenhalt sind keine Selbstverständlichkeit. Sie müssen jeden Tag neu verteidigt und gestaltet werden – gerade dort, wo Unsicherheit, Frust oder Ausgrenzung Raum greifen.

Ich setze mich mit klarer Haltung gegen Rechtsextremismus ein und bin überzeugt: Haltung allein reicht nicht. Demokratie braucht soziale Sicherheit, gute Bildung und eine Infrastruktur, die trägt. Deshalb gehört für mich die Stärkung der Zivilgesellschaft ebenso dazu wie die bessere Vernetzung von Engagierten, Initiativen und politisch Verantwortlichen vor Ort.

Politische Kriminalität – insbesondere von rechts – muss konsequent bekämpft werden, gerade auch im Jugendbereich. Mein Ziel ist ein Neu-Hohenschönhausen, in dem sich alle sicher fühlen können und in dem Zusammenhalt aktiv organisiert wird.

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